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Maria, unsere Tauchlehrerin vom Dienst, begrüßte alle Teilnehmer und Prüfer zum letzten Prüfungstag im sonnigen Sveta Marina (Labin).
Mit einem lachenden und weinenden Auge starteten wir in unsere letzten beiden Tauchgänge. Für den vorletzten Tauchgang am Tauchplatz „Felsentor“ stand der Tauchgang „Aufstieg unter Wechselatmung“ auf dem Programm, wozu wir ein sehr detailliertes Referat von Markus hörten. Nachdem die Übung bei allen gut geklappt hatte, durften wir noch einige Seespinnen, Krabben und eine wunderschöne Lungenqualle, die gerade genüsslich von anderen Fischen verspeist wurde, bewundern. Bei der Rückkehr zum Hafen folgte der traditionelle Sprung von der Kaimauer aller Teilnehmer.
Am Nachmittag starteten wir einigermaßen entspannt in unseren letzten Tauchgang. Prüfen des Wasser-Nase-Reflexes durch „Tauchen ohne Maske“, mit einer Tiefenveränderung von 10 Meter sowie einen Aufstieg ohne technische Hilfsmittel zum Ende des TG. Ein letztes Mal stimmte uns unser TLvD Thiemo, sowie Fabian mit seinem Referat auf evtl. Fallstricke ein. Nachdem wir hier noch einmal wertvolle Erfahrungen mitnehmen konnten, bereiteten wir uns auf unseren Abschlussabend vor. Um 19.30 Uhr trafen wir uns in unserer Stammpizzeria „Marino“ zur feierlichen Übergabe unsere TL1 Lizenzen. Alle 7 Teilnehmer konnten freudestrahlend ihre Urkunden, TL-Stempel und VDST-Taschen von Manni und dem Ausbilderteam in Empfang nehmen.
An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön aller Teilnehmer an unsere Ausbilder für euren unermüdlichen Einsatz, für eure Unterstützung und euren Zuspruch! Danke das ihr jederzeit ein offenes Ohr für uns hattet! Danke an Manni für die hervorragende Organisation und den guten Ablauf unserer Prüfung. Ein herzlicher Dank gilt ebenso der Basiscrew um Lorena, die ebenso zu einem reibungslosen Ablauf beigetragen haben. Und zu guter Letzt einen herzlichen Dank an meine 6 Mitstreiter, wir waren eine super Truppe, die die ganze Woche bombenfest zusammengehalten hat und sich jederzeit bei allem unterstützt haben. Wir freuen uns sehr auf ein Wiedersehen bei kommenden Fortbildungsveranstaltungen!

Maria Warzügel

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Wir trafen uns alle überpünktlich um 8:45 Uhr an der Tauchbasis, um unsere Ausrüstung für den bevorstehenden Wracktauchgang vorzubereiten. Alle waren hoch motiviert, da wir die „Lina“ endlich mit eigenen Augen sehen konnten. Nachdem Benjamin (TLvD) uns alle begrüßte, hielt Stephan ein Referat zum Thema „Wracktauchen“. Während der ca. einstündigen Bootsfahrt, haben Fabian über die Beaufortskala und Benjamin über die Planung und Durchführung des Aufbaukurses „Gruppenführung“ berichtet. Nach dem Anlegen der Ausrüstung, dem Gerätecheck ging es entlang der Mooring auf ca. 25m, bis zum markanten Bug der „Lina“. Anschließend sind wir über den Backbord Aufbauten geschwebt und haben uns auf ungefähr der Hälfte der 90m langen „Lina“ durch eine Lücke im Deck in den vorderen Laderaum bewegt. Dort waren viele Fische, ein Anker und einige technische Taucher (mit Scooter) zu bestaunen. Wir umrundeten das Steuerhaus und den darauf liegenden Schornstein. Nach dem Erreichen einer Tiefe von 47 Metern begannen wir entlang der Aufbauten den Aufstieg. Über den Bug der „Lina“ hinweg sind wir über das terrassenförmige Riff, unter Einhaltung der notwendigen Dekostopps, in die Bucht hinein getaucht. Dort fanden wir Krabben, Drachenköpfe und Quallen.
An der Basis waren die Boote nach der Rückkehr schnell entladen, unsere Ausrüstung gespült und aufgeräumt. Nach unserer Mittagspause übergab Benjamin den Posten als TLvD an Fabian, welcher direkt die Gruppen für den Tauchgang am Hausriff bekannt gab. Thiemo erläuterte uns den Ablauf und die möglichen Probleme der anstehenden Rettungsübung. Entlang der „Right Wall“ tauchend, entdeckten wir ein kleineres Wrack und eine Madonna-Figur in der Steilwand. Die Übung wurde in Ausbildungsqualität vom jeweiligen Ausbilder demonstriert und anschließend von jedem Gruppenteilnehmer mustergültig durchgeführt. Auf dem weiteren Rückweg „verunfallten“ unsere Ausbilder. Sofort war die Gruppe bei den Verunfallten, die gesichert und an die Oberfläche gebracht wurden. Durch das Team wurden die „ohnmächtigen“ Ausbilder an den Ausstieg zur Basis transportiert. Ziel war die Rettung bis auf die erste Stufe der nach oben führenden Treppe. Damit war der zweite Tauchgang des Tages erfolgreich absolviert.

Stephan Seifert

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Überpünktlich kamen am heutigen Morgen die Prüfer und Teilnehmer zusammen, um den ersten Prüfungstauchgang abzuhalten. Jedoch durfte routinemäßig der TLvD Stephan die Runde mit einigen Ansagen und Infos eröffnen. Es wurde schnell die Vollständigkeit der Prüfer und Teilnehmer überprüft und Markus erläuterte im Kurzreferat die Übung des Tauchgangs – „Aufstieg ohne Flossenbenutzung“. Manni erinnerte alle Teilnehmer nochmal daran, dass diese Übung im meditativen Zustand gemeistert werden sollte. Bevor die Fahrt zum Tauchplatz „Felsentor“ starten konnte, gingen die Gruppen in ihre Briefings, um alle Details des bevorstehenden Tauchgangs zu besprechen. Dies geschah jetzt zügig und zielgerichtet. Trotz der leichten Anspannung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer, war die Stimmung richtig gut. Die Vorbereitungen der letzten Tage zeigten ihre Wirkung und alle TeilnehmerInnen haben die Anmerkungen der letzten Tage aufgenommen und umgesetzt. Unser Boots-Kapitän war daher sichtlich überrascht vom schnellen Beladen des Bootes. Die Gruppen tauchten nach kurzer Überfahrt ab und passierten das Felsentor. Leider war der angekündigte lokale Hummer gerade nicht zuhause, stattdessen war sein Nachbar Herr Gabeldorsch zur Stelle, der die Besucher ein wenig komisch und argwöhnisch begutachtete.

Die Gruppen ließen sich aber nicht beirren und suchten zielstrebig die geplante Zieltiefe (40m) für die Übung auf. Die ersten Übenden tarierten sich in Ruhe aus und die Sichernden bezogen ihre Positionen. Nach gegenseitigem OK-Geben wurde der hoch meditative Aufstieg (Aussage eines Prüfers) eingeleitet. Alle Teilnehmer durften am Ende neben dem Boot noch eine Boje setzen. Auf der Rückfahrt gaben die Prüfer Dieter und Manni in den De-Briefings für diesen Tauchgang allen Teilnehmern grünes Licht! Der erste Tauchgang war erfolgreich gemeistert. Nach dem Mittagsessen traf man sich zum zweiten Tauchgang des Tages an der Tauchbasis. Der neue TLvD Eike begrüßte alle Prüfer und TeilnehmerInnen. Thiemo erklärte allen die anstehende Übung „Fuchsjagd“ in Form eines Kurzreferats. Als Zusatzaufgabe wurde eine Übung aus dem SK Tauchfertigkeiten von Christoph erklärt – das Ventilmanagement. Danach verlief alles wie immer, Briefing in den Gruppen, Fertigmachen der Geräte und sehr fixes Beladen des Bootes. Als Tauchplatz wurde „Nicolai‘s Cavern“ angefahren. Touristisches Highlight an diesem Tauchplatz sind die vielen Fischschwärme, die große Grotte und die schön bewachsene Steilwand. Ein Hummer, ein Gabeldorsch, eine Seespinne und Fischschwärme verwöhnten das Taucherauge. Am Ende fanden sich die Tauchgruppen am Ankerplatz ein, um ihre Ventile kontrolliert zu schließen und wieder aufzudrehen. Am Ende musste noch eine verlorene Bleitasche mit „Tauchergold“ gesucht und dem Besitzer wieder zurückgebracht werden. Im anschließenden De-Briefing waren die Prüfer sehr zufrieden mit den Teilnehmern und Teilnehmerinnen. Die beiden Crossover-Kandidaten Matthias und Robert wurden von Manni und Dieter im Namen des VDST zum Abschluss des Tages mit allen Ehren zu neuen VDST Tauchlehrern** ernannt.

Markus Rekkenbeil

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Der fünfte Tag wurde durch unsere Tauchlehrerin vom Dienst Maria eröffnet und Benjamin bereitete mit seinem Kurzreferat „Orientierung mit technischen Hilfsmitteln“ auf den Tauchgang vor.

Anschließend wurde durch die Gruppenführer Eike und Markus (heute 700. TG) im Briefing in den einzelnen Tauchgruppen die möglichen Kursvarianten (z.B. Dreieck und Rechteck) ausgiebig besprochen. Da unsere Crossover-TLs Matthias und Robert mit uns tauchen konnten, diente das Briefing auch dem gegenseitigen Kennenlernen und ihrer Einweisung in die Abläufe einer Tauchlehrerprüfung des VDST.

Angekommen am Tauchplatz Babino, gaben die Ausbilder der jeweiligen Gruppen den Startkurs (z.B. 210 Grad) für den Rechteckkurs bekannt. Es wurde fleißig gerechnet, um den Kurs theoretisch auf dem Plateau absolvieren zu können. Die praktische Umsetzung der Übung zu Beginn des Tauchgangs gestaltete sich aufgrund der mittleren Strömungsintensität im Flachbereich etwas schwierig, wurde aber in den Gruppen gut gemeistert. Anschließend setzten die Gruppen den Tauchgang an der Steilwand auf die angepeilte Zieltiefe von circa 40 Metern fort. Einige Lungenquallen , eine Seespinne, Drachenköpfe, Knurrhahn und ein eher selten anzutreffenden Baumschleimfisch rundenten unser Unterwassererlebnis ab. Das Setzen einer Boje bei mittlerer Strömung mit zwei Sicherungstauchern war eine interessante Übung.

Nach dem gemeinsamen Mittagessen wurde der Corona-Teststrategie Rechnung getragen und die Teilnehmer machten ihren zweiten geplanten Schnelltest. Das Referat über „Dekompression“ und den damit verbundenen Risiken von Thiemo sowie dem TL-3 Hospitanten Adrian zum Thema „Seemannschaft“ vertieften das vorhandene Wissen aller. Unsere Ausbilder Manni und Anderl schwörten uns mental auf die kommenden Prüfungstauchgänge ein. Fazit: Alles bleibt wie gehabt, nur beim Briefing und De-Briefing werden weniger Hilfestellungen gegeben.

Den restlichen Nachmittag gönnten uns die Ausbilder Freizeit, damit sie sich voll auf die TL-2 Crossover Anwärter konzentrieren konnten. Wir konnten auf andere Gedanken kommen und nutzten deshalb den Nachmittag bzw. Abend zur Entspannung vor den anstehenden Prüfungstauchgängen, die morgen beginnen.

Fabian Meier

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Nach kurzem Frühstück trafen wir uns, wie die letzten Tage, um 8:30 an der Basis zur Einweisung in den heutigen Tag. Bei der Einweisung in den Tagesplan wurden wir trotz der frühen Stunde angenehm überrascht. Da das Mittagessen eine Stunde später als üblich sein sollte, bescherte uns dieser Umstand eine längere Mittagspause.

Nach dem offiziellen Teil begannen wir mit der Vorbereitung unserer Ausrüstung und fuhren mit dem Boot pünktlich um 9:30 Uhr an den Tauchplatz „Felsentor“. Dort angekommen begannen wir mit der üblichen Routine und tauchten, angeführt von den beiden Gruppenführern Stephan und Fabian, ab in die blauen Weiten. Auf 37 Metern Tiefe nutzten wir den Tunnel, der dem Tauchplatz seinen Namen gibt, um auf die andere Seite einer kleinen Landzunge zu gelangen. Da beide Seiten der Landzunge Steilwände bilden, nutzten wir diesen Ort, um die Übung „Aufstieg ohne Flossenbenutzung“ durchzuführen. Hierzu sammelten sich beide Tauchgruppen auf ca. 40 Metern Tiefe und tarierten sich aus. Jeweils zwei Taucher je Gruppe begannen mit dem Aufstieg auf zunächst 25 Meter. Hier wurden die Rollen getauscht und die zwei anderen Taucher der Gruppe stiegen unter Partnersicherung bis auf 10 Meter auf. Trotz der Übung blieb noch Zeit die Schönheiten des Tauchplatzes zu bewundern. So entdeckten wir Drachenköpfe an der Steilwand. Nach der Übung hatten wir noch einen sehr schönen Tauchgang, bei dem zunächst einmal die Entspannung im Vordergrund stand. Unser Weg führte uns entlang der Steilwände wieder zum Boot. Nahe dem Ankerplatz übten wir noch einige Flossenschläge für den SK Tauchfertigkeiten und setzten unsere Bojen an die Wasseroberfläche. Unsere Hoffnung Seepferdchen zu finden erfüllte sich leider nicht. Allerdings sollte an diesem Tag noch ein weiteres tierisches Highlight auf uns warten.

Nach der Rückkehr zur Basis wurde unsere Mannschaft durch die beiden TL2-Crossover-Kandidaten Matthias und Robert vervollständigt. Nach dem Mittagessen bereiteten wir unsere Ausrüstung und das Beladen des Bootes vor. Unser TLvD Markus wies uns in den kommenden Tauchgang am Tauchplatz „Babino“ ein. Ziel sollte es sein, die Rettungsübung in Vorführqualität zu demonstrieren.

Im Anschluss führten uns Maria und Thiemo an der Steilwand entlang, auf ein Plateau. Dort absolvierten wir erneut Übungen zum SK Tauchfertigkeiten.
Aufgrund der zur Neige gehenden Luft, wurden zum Ende des Tauchgangs durch die Ausbilder Axel und Klaus jeweils ein Taucher der Gruppe als zu Rettende Person ausgewählt. Beide Taucher wurden daraufhin von ihren Mittauchern erfolgreich an die Wasseroberfläche gebracht, stabilisiert und zum Boot transportiert. An dieser Stelle wurde die Übung wie gebrieft abgebrochen.

Auf der Rückfahrt zur Basis erlebten wir während des Debriefings dann noch das oben erwähnet, tierische Highlight des Tages! Backbord-voraus tauchten plötzlich einige Delfine auf, die wir bewundern durften.

Bei Ankunft an der Basis entluden wir das Boot und wurden von Manfred und Dennis „fotographisch“ empfangen.
Wir versorgten die Ausrüstung und Adrian beendete den Tag mit einem Resümee.

Eike Krieg

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